Station Weißwasser Station für Technik, Naturwissenschafften, Kunst – Weißwasser e.V.

Unser Starenkasten hat ’ne Meise!

In diesem Jahr wurde unser Nistkasten von einem Meisenpaar inspiziert. Es schien ihm zugefallen, auch wenn es eigentlich für einen Star gedacht war. Beide Vogelarten sind Höhlenbrüter und nehmen gerne Nistkästen mit rundem Einflugloch an. Wer einzieht, wird durch die Größe des Lochs bestimmt.

Mit einer im Dach eingebauten Kamera konnten wir genau den Bau des Nestes beobachten.

Nach einer dicken Moosschicht kommen kleine Halme und Würzelchen, dann Haare und zum Schluss weiches Polstermaterial wie Daunenfedern. Ungefähr eine Woche dauert der ganze Bau.

IDEE! Nach der Brutzeit können wir den Nistkasten öffnen und das leere Nest genau untersuchen.

Das Weibchen hat 10 Eier in das kuschelig ausgepolsterte Nest gelegt und sie schön warm gehalten. War das eine Freude, als nach 10 Tagen die ersten kleinen Meisen geschlüpft sind! Wie große Trichter recken sie ihre weit aufgerissenen Schnäbel den Eltern entgegen. Jeder will der erste am Buffet sein und den größten Raupen-Happen abbekommen.

So viele Vogelkinder hinterlassen auch ganz schön viel Dreck! Anfangs fressen die Meiseneltern den Kot, später transportieren sie mit jeder Fütterung kleine weiße Ballen im Schnabel nach draußen. So bleibt die Meisenwohnung sauber.

Rätsel – Fragen!

Welche Meisenart gibt es nicht?

  • A. Schwanzmeise
  • B. Bartmeise
  • C. Kohlmeise
  • D. Stockmeise
  • E. Haubenmeise
  • F. Beutelmeise

Welcher Vogel kann das sein? (Hinweis auf das nächste Thema)

Die Auflösung gibt es nächste Woche.