Es gibt einen Neuzugang in der Scratch AG: Ein Lego Inventor Bausatz. Mit den beiliegenden Teilen kann man verschiedene Roboter bauen. Beispiel Baupläne gibt es für 5 verschiedene Typen. Das Gehirn des Roboters kann man über die Bluetooth-Funkverbindung programmieren. Als Programmierumgebung gibt es Blöcke wie in Scratch sowie eine Text-basierte Programmierung mit der Sprache Python. Am Computer kann man auch direkt die aktuellen Messwerte der Sensoren sehen und es ist möglich, sich eigene Fernbedienungen auf Smartphones zu erstellen.

Wenn Du Interesse hast, damit zu experimentieren, dann schau uns vorbei! Die Scratch Gruppe trifft sich wöchentlich Mittwochs um 15:00 Uhr in der Station.

Die Arbeitsgemeinschaft und der Roboter wurden finanziert aus dem Projekt MINOS MINT-Mach-Region Ostsachsen.

Ein erster Erfahrungsbericht

Die mitgelieferten Motoren, Sensoren und Bauteile decken wirklich einen breiten Einsatzbereich für den Anfang ab. Es hat uns sofort Spaß gemacht, die Beispielmodelle nach zu bauen. Die Programmierung mit den Blöcken und auch mit Python war intuitiv und macht einen mächtigen Eindruck. Erfreulich ist auch, dass der Bausatz für die FLL First Lego Leage Wettbewerbe verwendet werden kann.

Leider kann man die Programmierumgebung von Lego nicht als Programm herunterladen und installieren. Das geht nur über den Microsoft Store für Windows, Google Play Store für Android-Geräte und Apple Store für iOS-Geräte. Keine offensichtliche Unterstützung für Linux 🙁 Da haben wir mit unseren Rechnern erstmal etwas dumm da gestanden.

Aber wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen: Es gibt ein inoffizielles Android für die RaspberryPi Minicomputer. Nach etwas experimentieren haben wir die Lego Inventor App darauf zum Laufen gebracht. Man kann zwar leider die Bauanleitungen noch nicht interaktiv anschauen, aber das Programmieren geht super. So haben wir nun einen tragbaren Monitor mit Tastatur und Maus als Quasi-Tablet.


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